Selbstcoachingfragen aus meinem Urlaub in Südtirol – Teil 3

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Selbstcoachingfragen aus meinem Urlaub in Südtirol – Teil 3

Wandern und Selbstcoaching

Hier ein paar nicht systematisierte Wandererfahrungen kombiniert mit Selbstcoaching-Fragen:

Ziel festlegen

Am Abend zuvor bespreche ich mit meiner Frau das morgige Ziel unserer Wanderung: die Leiteralm. Wir wissen, wie wir mit den Liften auf die Alm kommen. Wir haben allerdings keine genaue Wanderkarte, vertrauen aber darauf, dass wir dort oben schon einen schönen Wanderweg finden werden.

Selbstcoaching-Frage:

Wenn ich Ziele in meinem Leben anstrebe, plane ich im Voraus genauestens die einzelnen Etappen oder lege ich nur das Grobziel fest und lebe nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel?

 

Mich für den Weg rüsten

Gutes Schuhwerk, moderne Wanderkleidung, einen Rucksack, Erste-Hilfe-Set, Getränke, Brotzeit, Messer, Korkenzieher, Kamera, Fernglas, Wanderstücke, Kopfbedeckung, Sonnencreme etc. Habe ich alles dabei?

Selbstcoaching-Frage:

Wie rüste ich mich für meinen Lebensweg? Welche Ressourcen habe ich? Welche muss ich mir schaffen?

 

Weg der kleinen Schritte

Gerade beim Aufstieg auf den Berg empfiehlt sich der Weg der kleinen Schritte. Große Schritte ermüden ungemein. Mental sage ich mir: Die Besteigung des höchsten Berges beginnt mit dem ersten kleinen Schritt und jedem weiteren.

Selbstcoaching-Frage:

Schreite ich mit Sieben-Meilen-Schritten durchs Leben oder gehe ich den Weg der kleinen Schritte?

 

Aufs eigene Tempo achten

Die Kondition beim Wandern ist bei meiner Frau und mir unterschiedlich. Wir haben die Absprache, dass jeder sein eigenes Tempo geht und der Schnellere immer in Sichtweite des Langsameren bleibt. Mein Tempo dem Tempo meiner Frau anzupassen würde mich auf die Dauer ermüden.

Selbstcoaching-Frage:

Achte ich im Leben auf mein Tempo? Nehme ich Rücksicht auf das Tempo meiner Mitmenschen?

 

Pausen machen

Beim Wandern mache ich Pausen, um meine Kräfte zu schonen. Die Pausen dürfen nicht zu lange sein, weil ich sonst zu müde werde. Lieber kleine Pausen einlegen und dafür öfter rasten, gemäß dem Sprichwort: Lange Rast macht müde Gäule!

Selbstcoaching-Frage:

Erlaube ich mir kurze Pausen in meinem (Arbeits-)Leben?

 

Rast am Ziel – Genuss des Ausblicks und des Augenblicks

Am Gipfel angekommen gibt es ein Gipfelbussi. Wir sind stolz und erleichtert, den Aufstieg geschafft zu haben. Wir machen Rast, genießen die Aussicht und machen genüsslich Brotzeit.

Selbstcoaching-Frage:

Halte ich inne und genieße ich es, ein Ziel erreicht zu haben? Feiere ich meine Erfolge oder haste ich zum nächsten Ziel?

 

Vom Gipfel ins Tal blicken – Perspektivwechsel

Der Blick vom Gipfel ins Tal lässt Menschen und Probleme so klein erscheinen. Ich fühle mich erhaben und gewinne Distanz zu allem, was mich belastet.

Selbstcoaching-Frage:

Wie schaffe ich es, im Alltag aus einer anderen Perspektive auf mein Leben und meine Probleme zu blicken?

 

Gehen Sie los und machen Sie Ihre eigenen Wandererfahrungen und leiten Sie daraus Ihre Selbstcoaching-Fragen ab

By | 2015-06-29T16:43:54+00:00 7.Juli 2015|Allgemein|0 Comments

About the Author:

Reinhard Fukerider ist Dipl. Theologe, Coach und Supervisor. Er bietet mit Fukerider Coaching und seinem Institut für Life-Cycle-Coaching seit vielen Jahre vielfältige Coaching-Angebote in Paderborn und darüber hinaus an.